Viele Menschen schalten ihr WLAN nachts aus, um die Belastung durch Elektrosmog zu reduzieren. Doch bringt das wirklich etwas? Und lohnt sich der Aufwand überhaupt? In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie stark WLAN strahlt, ob das Abschalten nachts sinnvoll ist und welche einfachen Alternativen es gibt.
Wie viel Strahlung verursacht WLAN?
WLAN-Router senden hochfrequente elektromagnetische Felder aus, meist im Bereich von 2,4 GHz oder 5 GHz. Diese Funkstrahlung ist notwendig, damit Smartphones, Tablets oder Computer mit dem Internet verbunden bleiben.
Im Alltag bedeutet das:
Der Router sendet rund um die Uhr
Die Strahlung nimmt mit der Entfernung stark ab
Mehr Datenverkehr bedeutet stärkere Aktivität des Routers
Besonders in Schlafzimmern oder kleinen Wohnungen kann der Router relativ nah am Körper stehen – oft sogar nur wenige Meter vom Bett entfernt.
Warum viele Menschen WLAN nachts ausschalten
Nachts benötigt man das Internet meist nicht. Trotzdem sendet der Router weiterhin Funkwellen.
Viele Elektrosmog-Experten empfehlen daher:
WLAN nachts ausschalten
Router nicht im Schlafzimmer aufstellen
kabelgebundene Verbindungen bevorzugen
Der Vorteil ist einfach: Die Strahlungsquelle verschwindet komplett, solange das WLAN deaktiviert ist.
Wie stark reduziert sich Elektrosmog dadurch?
Wenn WLAN ausgeschaltet wird, verschwindet die eigene Funkquelle vollständig.
Das bedeutet:
Keine WLAN-Strahlung mehr vom eigenen Router
Deutlich weniger Funkaktivität im Schlafzimmer
Ruhigere elektromagnetische Umgebung während des Schlafs
Ganz vermeiden lässt sich Elektrosmog allerdings selten, da auch Nachbar-WLAN-Netze vorhanden sein können.
WLAN automatisch nachts ausschalten
Die gute Nachricht: Man muss nicht jeden Abend den Router ausschalten.
Viele Router besitzen eine Zeitschaltung für WLAN. Damit lässt sich einstellen, dass sich das WLAN automatisch abschaltet – zum Beispiel:
23:00 Uhr ausschalten
06:00 Uhr wieder einschalten
Bei vielen Routern ist diese Funktion bereits integriert.
Weitere Tipps zur Reduzierung von Elektrosmog
Neben dem Abschalten des WLANs gibt es noch weitere einfache Maßnahmen:
Router nicht direkt im Schlafzimmer aufstellen
Schon ein anderer Raum kann die Belastung deutlich reduzieren.
LAN-Kabel statt WLAN nutzen
Computer oder Smart-TV können oft problemlos per Kabel verbunden werden.
Abstand zum Router erhöhen
Je größer der Abstand, desto schwächer die Strahlung.
Fazit
Das nächtliche Abschalten des WLANs ist eine einfache Maßnahme, um Elektrosmog im eigenen Zuhause zu reduzieren. Besonders im Schlafbereich kann das sinnvoll sein, da man sich dort viele Stunden am Stück aufhält.
Mit einer automatischen Zeitschaltung lässt sich diese Lösung ganz bequem umsetzen – ohne jeden Abend daran denken zu müssen.
